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Schulter

Ein Service der Schultersprechstunde - Orthopädie, Klinikum Dortmund gGmbH


Schulter


Viele Schulterschmerzen werden von den Betroffenen gar nicht in der Schulter selbst wahrgenommen, sondern im Oberarm. Natürlich besteht auch oft ein Schmerz im Gelenk selbst - vielfach vorne und oben. Die Wahrnehmung am Oberarm ist aber noch häufiger anzutreffen.
Schulterschmerzen strahlen vielfach in den Arm, aber auch in Richtung des Halses auf.
Schmerzwahrnehmungen an der Rückseite der Schulter bzw. Ausstrahlungen dorthin sind eher selten anzutreffen. Letztendlich kann man alleine von den Schmerzen her, also deren Art, Häufigkeit und Ausstrahlung nicht unbedingt auf ein spezielles Schulterproblem schließen. Die Diagnosestellung ist einfach komplexer ( siehe unten: Untersuchung und Bildgebung ). Man kann zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterscheiden.

Akute Schmerzen

Akute Schulterschmerzen treten insbesondere nach Unfällen auf. Dabei kann es sich um einfache Prellungen oder Zerrungen handeln. Es können natürlich auch schwerere Verletzungen, wie zum Beispiel Knochenbrüche (Frakturen), akute Schulterschmerzen verursachen.
Liegt kein Trauma vor, können akute Schmerzen verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise bereiten
Kalkdepots im Auflösungsstadium heftige Beschwerden. Auch ausgeprägtere Schleimbeutelentzündungen (Bursitiden) können solche Probleme verursachen. Wenn das Gelenk selbst nicht betroffen ist und es sich um ausstrahlende Beschwerden handelt, können akute Schulterschmerzen auch durch einklemmen der Bandscheibenvorfälle (Prolaps) an der Halswirbelsäule entstehen.

Chronische Schmerzen


Chronische Schmerzen trifft man an diesem Gelenk oft an. Alleine der Umstand, dass die Beschwerden über viele Wochen und Monate, manchmal Jahre, bestehen lässt auf keine spezifische Ursache schließen. Chronische Schmerzen trifft man sowohl beim Verschleiß in der Schulter (
Omarthrose) als auch bei Kalkablagerungen (Tendinosis calcarea) oder Schleimbeutelentzündungen ( Bursitis) wie auch Einklemmungen ( Impingement) an.

Nachtschmerzen


Nachtschmerzen sind ein verhältnismäßig ernst zu nehmendes Problem, weil sie auf substantielle/Strukturschäden hindeuten. Dabei kann es sich um
Risse in den Sehnen, Kalkablagerungen oder einen Verschleiß wie auch andere Ursachen handeln.

Es muss nicht immer die Schulter sein - andere Ursachen von Schulterschmerzen


Halswirbelsäule


Die Halswirbelsäule (HWS) ist eine häufige Quelle für Schulterbeschwerden. Das liegt daran, dass die dort, vor allem an der mittleren und unteren Halswirbelsäule, beidseitig abgehenden Nerven in die Schulterregion und auch tiefer bis herunter zum Ellenbogen und in die Finger ausstrahlen. Es kann oft ausgesprochen schwierig sein zwischen Schulterschmerzen, welche aus dem Gelenk selbst kommen, und vermeintlichen Schulterbeschwerden, welche von Seiten der Halswirbelsäule ausstrahlen, zu unterscheiden.

Schmerzen durch innere Organe


Manche innere Organe haben eine Schmerzrepräsentation an der Hautoberfläche. Zum Beispiel kann ein Herzinfarkt ( Myokardinfarkt), vor allen Dingen an der Rückseite des Herzens, in die linke Schulter und den linken Arm ausstrahlen. Eingeklemmte schmerzhafte Gallensteine ( Cholezystolithiasis) können beispielsweise Probleme in der rechten Schulter verursachen. Eine Reihe seltene Erkrankungen, wie zum Beispiel Risse und Aussackungen in der Hauptschlagader ( sog. Aortenruptur und Aortenaneurysma ), Speiseröhrenerkrankungen oder spontane ein Risse im Lungenfell (Pneumothorax). So etwas kommt glücklicherweise selten vor.

Psyche


Auch die seelische Probleme können einem einen Streich spielen, was durchaus ab und an anzutreffen ist. Dabei werden psychische Probleme auf den Bewegungsapparat projiziert. Fast jeder davon die kleine Form, und zwar wenn Stress und Anspannung in Beruf, Familie und Freizeit "auf die Nerven gehen" und Verspannungen im Nacken ensstehen. Die dann durchaus bis in die Schulter und den Arm ausstrahlen können.

Systemerkrankungen


Ganzkörpererkrankungen, wie Rheuma, eine Fibromyalgie, Psoriasisarthritis, u.a. können auch die Schulter befallen und dort Schmerzen verursachen. Letztendlich ist dann nicht das Gelenk selbst, sonder die Erkrankung, welche größere Teile des Körpers betrifft. Nach dem Grundsatz: "Denke lokal und handele global" helfen manchmal ganzheitliche Behandlungen mit Medikamenten oder anderen Methoden, um dann das eigentliche Schulterproblem auch zu beseitigen.

Muskelketten


Schulterschmerzen können vereinzelt auch durch eine Störung sog. Muskelketten zustandekommen. Dabei liegen die Probleme weiter von der Schulter entfernt. So kann z.B. eine Erkrankung oder Verletzung im Knie oder der Hüfte zu Schmerzen in der Schulter oder einer sportlichen Minderung der Leistungsfähigkeit dieses Gelenkes ( z.B. bei Wurfbewegungen ) führen.




Schulter, schmerzen, Schulterschmerzen


Verschleißerkrankungen


Einen
Verschleiß findet man an der Schulter im Alltag vor allem an einem Nebengelenk, dem sogenannten Schultereckgelenk. Es handelt sich dabei um den Übergang des äußeren knöchernen Schlüsselbeinendes zum knöchernen Schulterdach. Hier wird im Rahmen von Röntgen- oder Schichtbildern häufig ein Verschleiß gefunden, wobei dieser nicht unbedingt immer eine wesentliche Bedeutung haben muss.
Schwerwiegender ist der
Verschleiß im Schulterhauptgelenk, weil er sich eben im Zentrum des Gelenkes befindet. Vielfach helfen konservative Behandlungsmaßnahmen. Das ganze kann sich aber auch bis hin zu einem künstlichen Gelenkersatz entwickeln. Weiter lesen ...

Ein
Verschleiß kann an der Schulter nicht nur den Knorpel und Knochen betreffen. Typisch für dieses Gelenk sind auch Verschleißveränderungen an deren Sehnen. Die lange Bizepssehne kann bei Engen im Tunnel unter dem Schulterdach (Impingement) im Laufe der Zeit durchscheuern und reißen. Auch die übrigen Sehnen der Schulter können betroffen sein. Dies gilt in erster Linie vor allem für den Supraspinatusmuskel, welcher oben an der Schulter im Tunnel unter dem Schulterdach verläuft. Auch er kann auffasern und im Laufe der Zeit reißen. In zweiter Linie ist der direkt hinter dem Supraspinatus verlaufende Muskel, der Infraspinatus, auch manchmal betroffen. Weiter lesen ...

Häufige Schultererkrankungen


Eine häufig anzutreffende degenerative Erkrankung der Schulter ist das
Impingementsyndrom - auch subakromiales Impingement genannt. Es tritt öfter in Verbindung mit dem Verschleiß am Schultereckgelenk (der AC-Arthrose) auf. Beim Impingement kommt es zur Einklemmung der im Tunnel unter dem Schulterdach laufenden Weichteilstrukturen. Das sind sind Sehnen vom Supraspinatusmuskel, die lange Bizepssehne und der dort liegende Schleimbeutel ( subakromiale Bursa bzw. Bursitis ). Wir der Arm z. B. zur Seite oder nach vorne gehoben, um etwas auf oder Schulterhöhe zu machen, tritt diese Einklemmung auf. Ihr Kennzeichen sind vor allem Schmerzen bei Tätigkeiten in und über Schulterhöhe. Weiter lesen ...

Der
Verschleiß am Schultereckgelenk ( AC-Arthrose ) ist nicht mit der Arthrose im Schulterhauptgelenk ( Omarthrose ) zu verwechseln. Bei der AC-Arthrose ist ein Nebengelenk, und zwar der Übergang vom äußeren Schlüsselbeinende ( laterale Clavikula ) zum knöchernen Schulterdach ( Akromion ) betroffen. Schmerzen entstehen z.B., wenn der Arm ganz oben ist ( z.B. Kraulschwimmen ) oder man zur Gegenschulter greifen muss oder gegenseitigen Achselhöhle. Oft wird diese AC Arthrose in Verbindung mit dem Impingement der Schulter - konservativ wie auch ggf. operativ - behandelt. Weiter lesen ...


Weitere häufige Schultererkrankungen sind die
Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen - vor allem auch an der langen Bizepssehne. Sie werden weiter unten, unter den entzündlichen Schultererkrankungen auf dieser Seite abgehandelt. Weiter lesen ...

Oft trifft man im Alltag auch Patienten, welche
Defekte in der Rotatorenmanschette haben. Bei der Rotatorenmanschette handelt es sich gewissermaßen um die tiefen Muskel- und Sehnenlage, welche die Schulter unmittelbar in der Tiefe umgibt. Sie besteht aus vier Muskeln, dem Supraspinatus, Infraspinatus, Subscapularis und Teres minor. Meistens ist im Anfang der Supraspinatusmuskel von Teilrissen / Auffaserungen oder kompletten Löchern in der sehnen betroffen. Diese Defekte kommen als Risse durch eine Unfall zustande oder durch Verschleiß, z.B. durch die Enge im zuvorgenannten Tunnel unter dem Schulterdach ( subakromiales Impingement ). Im Laufe der Zeit werden die Löcher in der Supraspinatussehne größer und greifen meist nach hinten zunächst auf die Infraspinatussehne über. Weiter lesen ...

Eine weiterhin oft anzutreffende Schultererkrankung ist die
Schultersteife. Sie entsteht vermutlich oft aufgrund genetischer Belastungen und manchmal im Rahmen von Begleiterkrankungen wie dem Diabetes mellitus ( Blutzuckerleiden ). Natürlich können auch nach Verletzungen oder Infektionen der Schulter solche Gelenksteifen entstehen. Die Betroffenen sind anfänglich von Schmerzen gequält und später durch die oft doch deutliche Bewegungseinschränkung. Besonders unangenehm können die Nachtschmerzen sein, welche den Schlaf rauben und die Bewegungseinschränkung, wenn der dominante Arm ( also beim Rechtshänder eben das rechte Schultergelenk ) betroffen sind. Weiter lesen ...

Häufig trifft man im Alltag auch die sog.
Kalkschulter ( auch Tendinitis calcarea oder Tendinosis calcarea gennant ) an. Kalkablagerungen in der oberen Supraspinatussehne klemmen dabei im Tunnel unter dem Schulterdach, z.B. beim Heben des Armes ein. So entstehen Schmerzen und indirekt auch eine Bewegungseinschränkung und Gebrauchsminderung des betroffenen Armes. Weiter lesen ...


Entzündliche Erkrankungen


Schleimbeutelentzündungen


Sie sind eine häufige Quelle für entsprechende Schmerzen. Es ist vor allem der
Schleimbeutel unter dem Schulterdach (Bursitis subacromialis)und unter dem Deltamuskel ( Bursitis subdeltoidea) betroffen. Die Ursachen können Überlastungen oder einbrechende Kalkablagerungen bzw. mechanische Irritationen sein. Weiter lesen ...

Bizepsentzündung


Ebenso wie Schleimbeutelentzündungen stellt die
Entzündung der langen Bizepssehne eine häufige Quelle von Schmerzproblem an der Schulter dar. Die lange Bizepssehne ist vor allem in ihrem Abgangsbereich und knöchernen Gleitrinne (Sulcus bicipitalis) vorne am Oberarmkopf von Entzündungen betroffen, und zwar bei der Enge unter dem knöchernen Schulterdach ( subacromiales Impingement). Auch einseitige Belastungen und Überlastungen bei der Arbeit und im Sport führen zur Entzündung dieser Sehne. Geht man diese, wie alle Entzündungen, frühzeitig mit nicht operativen Maßnahmen an, heilt sie recht gut. Es benötigt aber durchaus mehrere Wochen. Weiter lesen ...

Entzündliche Rheumaerkrankungen


Wie alle Gelenke, kann beim
Rheuma (PCP, u.a.) eben auch die Schulter betroffen sein. Dabei befällt das Rheuma im Anfang vor allem die Weichteile und führt dort zu Entzündungen oder auch eher weichenden der Sehnen bis hin zu Rissen. In fortgeschrittenen Stadien einer rheumatischen Erkrankung ist durchaus auch der Knochen und Knorpel des Gelenkes betroffen, sodass es zu einem rheumatischen Verschleiß im Schulterhauptgelenk kommen kann. Weiter lesen ...




Schulter, Schichtbilder


Ärztliches Gespräch und körperliche Untersuchung


Das ärztliche Gespräch und die körperliche Untersuchung bilden das Fundament, um an die richtige Diagnose zu gelangen. Wichtig ist eine Schilderung der Beschwerden über deren Häufigkeit, Dauer, Charakter, Art und Beginn ( sog. Anamnese). Neben allgemeinen Untersuchungsverfahren, wie zum Beispiel dem äußeren betrachten oder dem erheben eines Bewegungsbefundes gibt es - je nach Erkrankung oder Verletzung - ein Vielzahl spezieller Schultertests. Ergänzt wird das eingehende Gespräch und die Untersuchung durch bildgebende Verfahren.
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Ultraschall


Der Ultraschall - oder Sonographie genannt - ist eines der ersten Verfahren welches bei Anforderung einer Bildgebung zum Tragen kommt. Es ist eine strahlenfreie und in der ärztlichen Praxis häufig verfügbare Bildgebung. Sie erlaubt im Übrigen auch erkrankte oder verletzte Strukturen am Schultergelenk unter Bewegung (dynamische Untersuchung) zu untersuchen. Klassischerweise kann man mit der Ultraschalluntersuchung beispielsweise entzündete Schleimbeutel oder Defekte in den Sehnen (Rotatorenmanschettenrisse) gut erkennen.
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Röntgen


Ein recht altes und bewährtes bildgebendes Verfahren ist die Röntgenuntersuchung. Sie erlaubt es vor allem knöcherne Strukturen gut zu beurteilen. Deshalb findet sie oft ihren Einsatz, wenn es um die Abklärung eventuell erlittener Knochenbrüche geht. Auch stellt sie zum Beispiel knöcherne Verschleißerkrankungen (
Omarthrose, AC-Arthrose) oder auch Kalkablagerungen (Tendinitis calcarea) gut dar. Weiter lesen ...

Computertomografie


Die Computertomographie - auch CT genannt - ist ein Schichtbildverfahren, welches mittels Röntgentechnik funktioniert. Die Bilder werden in einer schmalen Röhre angefertigt. Sie haben den Vorteil, dass man insbesondere knöcherne Strukturen, wie zum Beispiel Verschleißerkrankungen oder
Knochenbrüche, gut darstellen kann. Auch lässt die CT die Erstellung von 3-D Bildern zu. Somit findet sie auch in der Operation Planung, zum Beispiel bei Schulterprothesen, ihren Einsatz. Es werden gewissermaßen in verschiedenen Ebenen des Raumes (längs, quer, frontal) Bildscheiben in unterschiedlichen Tiefen erstellt. Weiter lesen ...

Kernspintomografie


Sie ist das wahrscheinlich am häufigsten eingesetzte Schichtbildverfahren im Schulterbereich. Die
Kernspintomografie - auch MRT oder NMR genannt - ist ebenso ein Schichtbildverfahren, welches ohne Röntgentechnik und im Magnetfeld stattfindet. Der Vorteil der Kernspintomografie besteht darin, dass sie vor allem Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel auch Knochenquetschungen (Bone bruise) und ein Blutungen (Hämatome) gut darstellen kann. Kernspintomographische Schichtbilder werden in einer größeren Röhre angefertigt. Weiter lesen ...

Punktion und Biopsie


Manchmal reichen die zuvor genannten bildgebenden Verfahren nicht aus. Wenn es um eine Infektion des Gelenkes geht, muss beispielsweise Flüssigkeit gewonnen und auf Bakterien untersucht werden. Manchmal bestehen unklare Schwellungen, welche aus
Eiter (Pus) oder Blutergüssen (Hämatomen) bestehen. Liegen Tumoren in der Schulter vor, kann es notwendig sein per Punktion eine sogenannten Nadelbiopsie durchzuführen, um Material für eine fein gewerbliche Untersuchung zu gewinnen zwecks Ausschluss oder Erfassung einer solchen Raumforderung (Tumoren). Weiter lesen ...

Neurografie


Darunter versteht man eine Summe von Untersuchungen, welche die Funktionsfähigkeit der Nerven und Muskeln erfasst. Solche apparativen Untersuchungen werden meistens von einem Facharzt für Neurologie durchgeführt. Die beiden großen Verfahren der Neurografie sind die Nervenleitgeschwindkeitsmessung ( auch NLG genannt ) und die Elektromyographie ( auch EMG genannt ). Ganz allgemein geht es beim NLG darum die Durchgängigkeit und Funktionsfähigkeit einzelner Nerven zu beurteilen. An der Schulter kommt sie zur Anwendung, wenn z.B. der Verdacht einer Verletzung des Axillarisnervens nach einer
Schulterausrenkung ( Schulterluxation ) besteht. Oder, wenn Nerveneinklemmungen an anderen nerven, wie dem Suprascapularisnerven durch Zysten und Ganglien abzuklären sind bzw. seltenere Nerveneinklemmungen wie beim Quadrilateralen Space Syndrom abgeklärt werden müssen.
Das EMG ergänzt gewissermaßen die Nervenleitgeschwindigkeitsmessung und misst die Funktionsfähigkeit einzelner Muskeln, z.B. des Deltoideusmuskels beim Verdacht auf Nervus axillaris Schäden oder den Serratus Muskeln beim
abstehenden Schulterblatt ( der sog. Scapula alata ) oder bei der Serratuslähmung.
Auch Verletzungen des Armnervengeflechtes ( Plexus brachialis Verletzungen ) können so manchmal weiter eingegrenzt werden.


Tips zur Vorbereitung Ihres Arztbesuches

1. frühere Arzt- / Krankenhausberichte organisiert ( Voruntersuchungen, Voroperationen, usw. ) ?
2. bereits angefertigte Röntgen- und Schichtbilder mitnehmen
3. Überweisung organisiert ?




Schulter, 3D, Bild, Foto, Abbildung, CT


3D und 4D Verfahren spielen eine zunehmend größere Rolle in der Diagnose und Behandlung von Schulterproblemen. In erster Linie verwendet man Computertomographen ( CT ) als Scanner - in zweiter Linie auch Kernspintomographien ( MRT oder NMR ). Derart erhält man Datensätze der Schulter selbst oder angrenzender Regionen, wie dem Schulterblatt, Schlüsselbein oder Oberarmknochen.
Solche Bilder kann man am Rechner dreidimensional betrachten und für die Planung von Operationen verwenden ( z.B. bei
Oberarmkopfbrüchen oder Schulterprothesen ).
Man kann diese 3D-Modelle an einen 3D-Drucker weiterleiten und individuelle Modelle drucken, welche man zu Erklärung oder besseren Betrachtung im OP verwendet.
Spezielle Planungsprogramme erlauben es, anhand solcher 3D-Schultermodelle, Operationen von
Schulterprothesen virtuell, Wochen vor dem eigentlich Eingriff, durchzuführen. Derart kann man Sondersituationen, wie Knochendefekt, oder individuellen Abrieb von Oberarmkopf und Schulterpfanne ( Glenoid ) erfassen. Man kann verschiedenste Implantate einbringen und auf deren Passgenauigkeit optimieren. Sind die gewünschten Implantate ausgewählt, kann man in der vierten Dimension das 3D-Prothesenmodell animieren und verschiedene Bewegungen ( Abspreizung, Rotation, Vorwärtsführen, et cetera ) ausführen lassen, um zu sehen, wie man möglichst gute Bewegungsausschläge erreicht.
Anhand dieser Planung können danach für den einzelnen Patienten Zielschablonen im 3D-Druck erstellt werden, welche man während des eigentlichen Protheseneinbaus steril vor Ort platziert und und die Prothesenteile passgenau einsetzt. Das nennt sich: 3D-PSI, wobei "PSI" hier für "patientenspezifische Instrumentierung" steht.
Eine andere Form der 3D-PSI ist die Herstellung "patientenspezifischer Implantate". Liegen extreme Situationen eines
Verschleißes / Gelenkzerstörung vor oder sind vorhanden Prothesen ausgeschlagen und haben größere Knochendefekte hinterlassen, kann man ganze oder teile von Schulterprothesen individuell im 3D-Druck ( oder anderen Verfahren ) herstellen.


Schulter, Trauma, Pferde, Reiten, Sturz, Fall, Verletzung, Verletzungen


Die mit Abstand am häufigsten auftretenden Schulterverletzungen sind Schulterprellungen und Schulterzerrungen. Sie treten in unterschiedlicher Ausprägung - von leicht bis schwer - auf. Ist die Einwirkung der Kraft beim Unfall stärker, erreicht sie unter Umständen auch nicht nur die Weichteile, sondern auch den Knochen. Man spricht dann von einer Knochenquetschungen oder einem sogenannten bone bruise.
Ein nicht ganz so häufiges, aber regelmäßig vorkommendes Verletzungsbild, sind
Ausrenkungen/Auskugelungen der Schulter ( sog. Schulterluxation). Vielfach gehören sie nach Unfällen im Sport und bei der Arbeit ärztlich in der Praxis oder im Krankenhaus eingeschränkt. Manchmal müssen diese sogenannten Schulterluxationen operativ stabilisiert werden.
Eine weitere große Gruppe von Verletzungen sind Knochenbrüche. Es können an diesem Gelenk unterschiedliche Knochen beteiligt sein. Zum Beispiel trifft man im Alltag
Oberarmkopfbrüche (Humeruskopffrakturen) häufiger an. Viele davon können ohne eine Operation behandelt werden. Auch Schlüsselbeinbrüche (Clavikulafrakturen) sind eine gängige Bruchart. Manchmal werden sie ohne eine Operation und manchmal mit einem operativen Eingriff stabilisiert.
Darüberhinaus gibt es natürlich auch seltenere Bruchformen, beispielsweise am Schulterblatt (Scapulafrakturen ) oder dem knöchernen Schulterdach (Akromionfrakturen). Eine Sondergruppe der Verletzungen an der Schulter bilden die Gelenksprengungen. Im Alltag ist öfter das
Schultereckgelenk ( Akromioclavikulargelenksprengung) betroffen, zum Beispiel bei Stürzen im Sport über den Fahrradlenker.

Eine verhältnismäßig eigenständige Gruppe sind die
Knorpelverletzungen. Sie können nach einem Sturz traumatisch entstehen, sie können sich aber auch infolge Verschleiß und Durchblutungsstörung entwickeln. Öfter werden sie erst anlässlich einer Arthroskopie zur Abklärung unklarer Schulterschmerzen gefunden. Ihre Ausprägung reicht von örtlichen, etwa fingernagelgroßen Defekten bis hin zum ausgedehnten flächigen Knorpelabrieb bei der Omarthrose ( Schulterverschleiß).
Die Behandlungsmöglichkeiten für solche
Knorpeldefekte sind vielfältig. Das reicht von einfachen Anbohrungen über die Mikro- und Nanofrakturierung und dem Einbringen von Knorpelmembranen bis hin zur Entnahme von Knorpelzellen und dem Züchten und der dann ( einige Wochen später stattfindenden ) Knorpelzelltransplantation. Auch die Entnahme von Knorpelzylindern an anderen Gelenken ( z.B. dem Knie ) und Transplantation an die Schulter ist in ausgewählten Fällen möglich. Zur Übersicht der Schulterverletzungen ...




Schulter, Röntgen


Es existieren einzelne Schulterselbstestverfahren mit deren Hilfe man seine Problem u.U. selbst genauer eingrenzen kann. Auch die Art Ihrer Schmerzen kann erste Hinweise geben. Wenn Sie mit dem Arm nicht auf oder über Schulterhöhe gelangen, ist das öfter beim Impingementsyndrom oder der Schultersteife der Fall. Nachtschmerzen deuten auf eine Substanzschaden hin. So etwas findet man beispielsweise bei Rissen / Defekten in den Sehnen der Rotatorenmanschette und einem Schulterverschleiß.
Das Gefühl einer instabilen Schulter, vor allem, wenn eine Verletzung vorausgegangen ist, kann hinweisend für eine
Schulterinstabilität oder eine SLAP Läsion sein.
Ein Knacken und Reiben im Gelenk findet man z.B. Bei der Arthrose und Blockierungen, die eher selten auftreten, bei
freien Gelenkkörpern.
Deutliche Bewegungseinschränkungen in alle Richtungen sind bei der Schultersteife, einem fortgeschrittenen
Schulterverschleiß oder verschleppten Schulterproblemen, wie alten Impingementsyndromen oder Rotatorenmanschettenrissen anzutreffen.
Wurde ein Unfall erlitten, ist natürlich an Zerrungen und Prellungen, aber auch Knöchenbrüche und Sehnenrisse zu denken. Dann sollte natürlich zeitnah medizinische Hilfe zur Abklärung aufgesucht werden.
Auch bekannte Begleiterkrankungen können Schulterschmerzen verursachen. Es kann z.B. Ein Bandscheibenvorfall oder Verschleiß an der Halswirbelsäule in die Schulter ausstrahlen. Rheumaerkrankungen oder auch eine Schuppenflechte ( Psoriasis ), die zu den
rheumatischen Erkrankungen zählt, können das Gelenk zerstören und eine Arthrose verursachen.
Akute
Schulterschmerzen sollte sofort ärztlich abgeklärt werden. In einfachen Fällen kann es sich beispielsweise um eine Kalkablagerung der Kalkschulter handeln. Es können aber auch schwerwiegendere Ursachen, wie Herzinfarkte, Lungenfellrisse, einklemmende Gallensteine, einklemmende Halswirbelsäulenbandscheibenvorfälle und nach Unfällen auch Knochenbrüche und vieles mehr dahinter stecken.




Medikamente, Tabletten


Nicht operative Therapien


Aktivitätsänderungen
Es lohnt sich über eventuelle einseitige Bewegungen im Alltag,
Beruf, Sport oder der Freizeit nachzudenken. Werden oft und vielfach wiederholt, monoton, einseitige Bewegungen mit dem betroffenen Arm ausgeführt, kann das eine Ursache der Probleme sein. Manchmal kann man mit der Änderung oder Weglassen solcher Bewegungsabläufe Erfolge erzielen.
Im
Sport können ein schlechter Trainingszustand, eine nicht optimale Wurf- oder Schlagtechnik, ein zu intensives Training ebenso Schmerzen hervorrufen. Dann gilt des Muskelstatus durch Training anzupassen, Überlastungen abzustellen oder Bewegungsabläufe mit dem Trainer und ggf. einem Sportphysiotherapeuten zu optimieren.Am Anfange stehen bei Patientinnen und Patienten, wenn man sie berichten hört, oft Eigenmaßnahmen, wie das Schonen und Kühlen, eine Sportpause, Hausmittel, wie salben und Homöopathika. Man verlegt die Tätigkeiten auf den weniger trainierten Arm der gesunden Gegenseite.
Professionellere Therapien bestehen in der Verordnung von Physiotherapie / Krankengymnastik. Dabei werden z.B. Haltungsschulungen vorgenommen, Bewegungsabläufe analysiert und optimiert, Übungen durchgeführt und zu Eigenübungen angeleitet. Eis, Ultraschall, Iontophorese und Taping sind typische physiotherapeutische Verfahren. Es geht im Allgemeinen darum, Schmerzen mittels physikalischer Anwendungen zu lindern, Bewegungsausschläge zu verbessern und ggf. Muskeln aufzubauen.
Öfter beginnen Physiotherapiesitzungen mit einer Kältetherapie ( sog. Kryotherapie ), die dazu dient, vor der eigentliche Behandlung, zunächst einmal eine Schmerzlinderung zu erreichen.

Ein übliches Behandlungsverfahren ist ebenso die Verordnung von
Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern. Schmerzmittel gibt es in unterschiedlichen Stärken und Darreichungsformen ( z.B. Tablette, Kapsel, Tropfen, uvm. ). Das Gleiche gilt für die Entzündungshemmer. Reine Entzündungshemmer, wie Diclofenac ( z.B. Voltaren ) oder Ibuprofen sind vielen Patienten bekannt. Von neueren Entzündungshemmern verspricht man sich, dass sie magenvertäglicher sein sollen. Für Entzündungshemmer gilt, dass man sie in höherem Alter eher nicht einsetzt und auf Schmerzmittel ausweicht. Zu beachten sind bei ihnen Grunderkrankungen an Herz, Magen und Niere oder auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wie z.B. einem Blutverdünner ( Marcumar, usw. ).

In den Praxen vieler Ärzte werden
physikalische Therapien, wie die Iontophorese oder therapeutischer Ultraschall eingesetzt. Dabei nutzt man die Gesetze der Physik, um mittels Ultraschallwellen oder Kriechströmen entzündungshemmende und / oder schmerzlindernde Medikamente durch die Haut in tiefere Gewebeschichten zu bekommen.

Eine typische konservative Behandlung ist auch die
Stoßwellentherapie ( auch Lithotripsie genannt ). Viele kennen diese Verfahren von der Zertrümmerung von Nierensteinen. In der Orthopädie, an der Schulter, wird es eingesetzt, um beispielsweise Kalkablagerungen zu beseitigen.

Häufig eingesetzt wird zur Behandlung von Schmerzen die
Akupunktur. Ein Verfahren aus dem Fernen Osten, wo unterschiedlichste Nadeln an unterschiedlichen Orten und Tiefen gesetzt werden, mit dem Ziel Schmerzen zu beseitigen. Öfter dauert es mehrere Sitzungen und Wochen, bis die volle Wirkung eintritt.

Die
Spritzentherapie ist vielen Betroffenen ebenso geläufig. Regelmäßig werden Substanzen, wie örtliche Betäubungsmittel ( Lokalanästhetika ) und / oder Cortison eingesetzt, vor allem um akute Schmerzen zu therapieren. Dabei werden mit der Spritze diese Substanzen in das Gelenk selbst gespritzt oder auch an andere Schmerzorte, wie den Sehnen, Schleimbeutel oder Nachbargelenken ( z. B. das Schultereckgelenk ). Per Spritze lassen sich auch Medikamente, wie Hyaluronsäure, zur Behandlung der Schulterarthrose ( Omarthrose ) vor Ort in das Gelenk bringen. Meistens werden Spritzen mehrfach - im Abstand einiger Tage oder Wochen - verabreicht.

Kinesiotaping ist ein Verfahren, welches gerade in der sportmedizinischen an der Schulter ( und anderen Gelenken ) vielfach eine Anwendung findet. Man nimmt unterschiedliche gefärbte Kunstgewebe / Klebestreifen und bringt sie auf die Haut um die Schulter auf, mit dem Ziel Schmerzen zu lindern, Bewegungsabläufe zu verbessern, Stoffwechselprozesse zwecks schnellerer Heilung zu fördern.




Operative Behandlungen


Ein sehr häufig eingesetztes Operationsverfahren ist die
Schulterarthroskopie. Ähnlich wie Spiegelungen am Knie oder Bauchspiegelungen, legt man um das Gelenk kleine Hautschnitte an und führt darüber eine Kamera durch ein Röhrchen ein. Mittels derer kann man am Bildschirm die Situation im Gelenk beurteilen. Die Schulterspiegelung dient dazu, die Situation vor Ort zu beurteilen. Sie wird bei monatelang anhaltenden und beeinträchtigenden Schulterschmerzen eingesetzt, deren Ursache man nicht gefunden hat. Vielfach wird zusammen mit der Endoskopie des Gelenkes ein arthroskopisches Operationsverfahren angewandt. Häufig werden Engpasssyndrome (Impingement) an der Schulter mittels kleiner Fräsen beseitigt. Auch Kalkablagerungen (Tendinosis calcarea) lassen sich gut auffinden und abtragen oder zum Beispiel abgerissene Knorpellippen (sog. Bankart-Läsion bei der Schulterluxation) endoskopische nähen. Ebenso kann man auch Risse in den Sehnen der Schulter (Rotatorenmanschettenrisse) durch Schlüsselloch verschließen. Man kann einen schmerzhaften Verschleiß am Schultereckgelenk (AC-Gelenk) abtragen oder beispielsweise das Gelenk bei Vereiterungen (Schulterinfektion) spülen und mit Drainagen versehen.

Häufig durchgeführte offene Operationsverfahren im Schulterbereich sind die Versorgung von
Knochenbrüchen. Dazu werden zum Beispiel am Oberarmkopf oder dem Schlüsselbein oder anderen Knochen Platten, Schrauben oder Nägel offen operativ eingebracht. Vereinzelt kann dieses Metall auch einmal arthroskopisch später entfernt werden. Beim einbringen dieser Implantate nach Knochenbrüchen gibt es einen Trend diese über Minischnitte einzubringen. Ein typisches weiteres offenes Operationsverfahren ist der Einbau von Schulterprothesen. Dabei werden verschiedenste künstliche Gelenke üblicherweise über einen vorderen, oder vereinzelt auch oberen, Zugang / Schnitt zum Schultergelenk eingebracht. Weiter lesen: Übersicht Schulteroperationen ...




Künstliche Schultergelenke


Man bezeichnet sie auch als
Schulterprothesen. Eingesetzt werden sie, wenn ein das Gelenk zerstört ist und Schmerzen vorliegen sowie eine nicht erfolgreiche konservative Behandlung.
Bei ausgedehnten
Knochenbrüchen des Oberarmkopfes werden sie unter Umständen sofort eingesetzt - gewissermaßen als Alternative zur nichtoperativen Behandlung oder anstelle von Platten und Schrauben.
Die klassische Situation eine künstliches Schultergelenk zu implantieren ist ein
Verschleiß der Schulter. Dabei ist zwischen der alleinigen Arthrose und der Arthrose in Verbindung mit einem Defekt der Sehnen zu unterscheiden. Ersteres ( Verschleiß alleine) hat regelmäßig eine konventionelle Schulterprothese zur Folge, also eine Kugel mit einem Stiel und damit verbunden eine künstliche Gelenkpfanne ( Glenoid ). Man bezeichnet so etwas auch als Vollprothesen oder Total shoulder. Liegt die zweite Situation vor ( Verschleiß mit Sehnendefekt ) kommt man mit diesen konventionellen Prothesen nicht klar. Sie würden ausrenken. Folglich bedarf es spezieller Prothesen, sog. inverser ( umgekehrter ) Prothesen. Die gibt es schon seit Jahrzehnten und sie machen einen großen Teil der heute weltweit eingebauten künstlichen Schultergelenke aus. Bei ihnen ist zwischen den kleinen inversen Kurzschaftprothesen und den normalen inversen Prothesen, also der üblichen Schaftlänge, zu unterscheiden. Inverse Prothesen werden auch bei Knochenbrüchen des Oberarmkopfes eingebracht. Für diese Versorgung stehen inverse Frakturprothesen zur Verfügung.
In den letzten Jahren sind zunehmend mehr kleine Schulterprothesen und konvertible Schulterprothesen auf den Markt gekommen. Unter solchen kleinen Schulterprothesen versteht man den alleinigen Oberflächenersatz ( den
Cup ) oder die schaftfreien Prothesen und die Kurzschaftprothesen. Sie können z.B. Bei jüngeren Patienten Verwendung finden und man verspricht sich von ihnen für die Zukunft, falls Lockerungen eintreten, eine bessere Austauschbarkeit. So, dass man u.U. nicht mehr die Prothese ausbauen braucht, sondern eben nur Teile ( konvertible Prothesen ) aus- oder umbaut.
Schulterprothesen: Weiter lesen ...


Schulter


Die Schulter ist ein verhältnismäßig komplex aufgebautes Gelenk. In ihrem Innersten wird sie von dem knöchernen Oberarmkopf (sogenannter Humeruskopf) und der Schulterpfanne (sogenanntes Glenoid) gebildet. Diese beiden Knochen sind oben durch das knöcherne Schulterdach (sogenanntes Akromion) geschützt. Die knöcherne Verbindung zum Rumpf wird zwischen der Schulter und dem Körper durch das knöcherne Schlüsselbein (Clavicula) hergestellt. Hinten wird die Schulter durch das Schulterblatt geschützt und darüber Bewegungen vom Rumpf auf den Arm übertragen.
Umgeben sind der Oberarmkopf und die Schulterpfanne von einer Gelenkkapsel, welche die beiden Knochen bei Bewegungen im Gelenk stabilisiert. Eine weitere Stabilisierung dieser beiden Knochen wird durch die Knorpellippe (Labrum oder Limbus) erreicht, welche die knöcherne Schulterpfanne am Rand umgibt. Stabilisierend wirken auch die Bänder der Schulterkapsel (glenohumerale Ligamente), die sich in der Schulterkapsel vorne und hinten sowie unten befinden.
Auch die Muskeln der Schulter sorgen nicht nur für die Bewegung, sondern auch für eine Stabilisierung. Vorne liegt ein großer kräftiger Muskel, der Innenrotator, Subscapularismuskel genannt. Oben auf der Schulter befindet sich einer der wichtigsten Muskel, der Supraspinatus, er ist für die Armhebung zuständig. Direkt dahinter, also hinten oben, verläuft der Infraspinatusmuskel. Er trägt zur Außendrehung bei. Auf der Rückseite wird die Schulter vom Teres minor und Teres major Muskel, die ebenso zur Außenrotation beitragen. Das Gelenk selbst wird vorne, seitlich und hinten von einem recht kräftigen Muskel, dem Deltoideus ( (Schulterkappenmuskel) geschützt.
Die meisten Nerven und Gefäße verlaufen in der Achselhöhle.
Anatomie der Schulter: Weiter lesen ...


Schulter


Wenn heftigste Schulterschmerzen bestehen und kein Unfall / Sturz / Trauma diese erklärt, empfiehlt es sich zunächst einmal nicht an die Schulter zu denken und Abklärung anderer schwerwiegender Erkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Dazu zählen der Ausschluss eines Herzinfarktes ( Myokardinfarkt ), eines spontanen Lungenrisses ( Spontanpneumothorax ), eines Teilung oder Risses in der Hauptschlagader ( Aortendissektion und Aortenaneurysma ) oder auch eines einklemmenden Gallensteines ( akute Cholezystolithiasis ).
Sind solche Ursachen ausgeschlossen, kann natürlich auch die Schulter selbst akute Schmerzen verursachen. Dazu zählen beispielsweise sich auflösende
Kalkdepots.
Eine andere orthopädische Quelle heftigster Schulter- und ggf. Armschmerzen kann ein einklemmender
Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule sein. Auch er ist, insbesondere bei begleitenden Nervenausfallserscheinungen / Lähmungen , als Notfall zu behandeln.

Natürlich können heftigste Schulterschmerzen aus dem Gelenk selbst stammen. Dann können es z.B.
Kalkdepots sein, welche sich auflösen und heftigste Schmerzen verursachen. Auch eitrige Infektionen im Gelenk können ggf. stärkste Schmerzen zur Folge haben.

Video ( 2:17 Min. ): Schulteranatomie



Schulter


Sie dienen den unterschiedlichsten Zwecken. Häufig werden sie bei einfach gelagerten Fällen zur nicht operativen Behandlung eingesetzt. Das ist beispielsweise nach Schulterzerrungen oder Schulterprellungen der Fall. Auch werden allgemeine Schulterübungen zur anfänglichen Behandlung und Linderung von Schulterschmerzen eingesetzt. Ebenso muss man zwischen Übungen unterscheiden, welche durch den Patienten selbst, in einem sogenannten Eigenprogramm, ausgeführt werden - nach vorheriger Anleitung oder Vorlage. Davon zu trennen sind professionelle Schulterübungen, die in der Physiotherapie zur nicht operativen Behandlung oder zur Therapie nach Operationen verwendet werden.

Eine völlig andere Form von Schulterübungen sind Trainingsmaßnahmen im Sport zum
Muskelaufbau oder Verbesserung der Schulterbeweglichkeit und Schnellkraft sowie Belastbarkeit. Meistens werden solche Übungen zum Muskelaufbau nicht alleine, sondern in Verbindung mit dem Training anderer Muskelgruppen ausgeführt.

Wichtig bei all diesen Schulterübungen ist eine gute Anleitung dazu und ein langsames, sorgfältiges unkontrolliertes Ausführen der einzelnen Übungseinheiten, um Verletzungen zu vermeiden.


Schwimmen, Schwimmsport, Schulter, Schwimmerschulter, Sport


Viele Sportarten können an diesem Gelenk Verletzungen oder einen Verschleiß von Strukturen verursachen. Verletzungen betreffen die Knochen in Form von Quetschungen ( bone bruise ) oder als Brüche ( Frakturen ). Wobei hier Brüche am Schlüsselbein und am Oberarmkopf am häufigsten anzutreffen sind. Im einfachsten Fall sind es oft nur Prellungen und Zerrungen. Es gilt ganz Allgemein: eher großzügiger ärztliche Hilfe aufsuchen, um nichts zu verpassen.
Es müssen nicht immer gleich Knochenbrüche sein. An der Schulter gibt es eine öfter anzutreffende Sprengungen eines Nebengelenkes, und zwar des
Schultereckgelenkes. Dabei reißen bei einem Sturz eines oder mehrere Bänder der stabilisierenden Bänder ( beispielsweise beim Sturz über den Fahrradlenker oder beim Mountainbike Downhill ). Reißen alle Bänder ist das von außen als Höhertreten des äußeren Schlüsselbeinendes sichtbar ( sog. Klaviertastenphänomen ).
Bei Ausrenkungen des Gelenkes ( z.B. Griff in den Wurfarm beim
Handball oder Wasserball ) kugelt der Oberarmkopf aus der Schulterpfanne aus und es entsteht die sog. Schulterluxation. Instabilitäten haben oft eine traumatische Ursache. Sie können aber auch anlagebedingt beim Sportprobleme bereiten, wenn die Technik falsch ist oder zu wenig trainiert wird und zu wenig Muskulatur vorhanden ist.
Auch wiederholte Mikrotraumen und einseitige extreme Schulterbewegungen ( z.B. beim
Baseball oder Football ) schädigen das Gelenk und führen zu Instabilitäten und Rissen an den Sehnen der Schulter oder der Knorpellippe ( Labrum ). Das ist bei der Werferschulter der Fall
Tennis ist z.B. Eine Sportart, welche nach Jahrzehnten eine Verschleiß an den Sehnen der Rotatorenmanschette führen kann und dort Auffaserungen und
Risse hinterlässt.
Einzelne Sportarten haben derart spezifische Überlastungsphänomene und Erkrankungen, dass sie nach innen benannt sind. Spricht man z.B. von der
Werferschulter, Turnerschulter oder Schwimmerschulter.
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Schulter


Bestimmte berufliche Tätigkeiten gehen mit einer erhöhten Belastung der Schultergelenke einher. Das sind vor allem Berufe mit einer Tätigkeit in und über Schulterhöhe, wie z.B. Plakatkleber, Anstreicher & Maler, Trockenbauer, Fensterputzer, et cetera.
Auch in anderen Berufen können
Schulterprobleme entstehen, wenn einseitige, manchmal schnelle, immer gleiche Bewegungen ( Fließbandarbeit, PC- und Videospiele, uvm. ) und monotone Bewegungen ( sog. repetitive strain injury ) ausgeübt werden müssen.


Fragezeichen


1. Woher stammen meine Schulterschmerzen ?


Schulterschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Als Ursache selbst kommt das Gelenk selbst infrage ( z.B. Bei
Arthrose ). Vor allem aber stammen viele Schmerzen aus der Umgebung der Schulter, d.h. Aus den umgebenden Weichteilen wie dem Schleimbeutel oder den Sehnen der Rotatorenmanschette oder der langen Sehne des Bizepsmuskels.
Auch entfernte, wie z. B. die Halswirbelsäule oder innere Organe, wie das Herz oder die Gallenblase, können vermeintliche Schulterprobleme bereiten.

2. Wann muss ich mich an der Schulter operieren lassen ?


Die meisten Schulterprobleme und auch Verletzungen sind einer nichtoperativen Behandlung gut zugänglich. Sie lassen sich ohne eine Operation gut behandeln und zur Ruhe bringen. Natürlich gibt es Zustände, wie z.B.
Brüche am Oberarmkopf, Schlüsselbein, Schulterblatt u.m., Vereiterungen, wo man ernsthaft und zeitnah über einen operativen Eingriff nachdenken muss. Bei den üblichen degenerativen Schäden, wie dem Impingementsyndrom, Defekten in der Rotatorenmanschette, Kalkablagerungen gilt ganz allgemein: Wenn die Schmerzen und Probleme über Wochen und ggf. Monate anhalten, keine von mehreren ausprobierten nichtoperativen Behandlungen hilft und der Leidensdruck weiterhin hoch ist, sollte die Meinung einer Klinik oder Ambulatorium zu den Möglichkeiten einer Operation und deren Erfolgsaussichten eingeholt werden.

3. Mein Schleimbeutel soll entzündet sein und die Schmerzen verursachen, stimmt das ?


Schleimbeutelentzündungen kommen an der Schulter in der Tat häufig vor und bereiten auch entsprechende Probleme. Manchmal ist es der Schleimbeutel selbst, öfter ist es aber eine andere Schultererkrankung, wie eine Einklemmung im Tunnel unter dem Schulterdach ( Impingement ) oder ein Riss in der Sehnen ( Rotatorenmanschettenriss ) oder eine einklemmende Kalkablagerung ( sog. Tendinosis calcarea ). Das sollten Sie im Einzelfall mit Ihrem betreuenden Mediziner besprechen.

4. Wie lange werden meine Schulterschmerzen dauern ?


Das ist sehr unterschiedlich und hängt stark von der zugrundeliegenden Ursache ab. Einfache Prellungen oder Zerrungen oder
Schleimbeutelentzündungen halten etwa 1-3 Wochen an. Komplexere Schultererkrankungen, wie Kalkschultern, Verschleiß, Impingement, Instabilitäten und Sehnendefekte dauern unter Umstände viele Monate bis Jahre. Die gute Nachricht ist: In vielen Fällen lassen sich die Verläufe deutlich mit einer konservativen Therapie deutlich abkürzen.

5. Was kann ich selbst gegen meine Schulterschmerzen tun ?


Bei einfachen Verletzungen im Sport, Beruf oder Alltag gilt das "PECH"-Schema der Sportmedizin. Heißt: Pause, Eis, Kompression, Hochlagern.
Bewegungen auf die gesunde Seite verlagern ( zur Schonung des erkrankten Armes ), Kühlen, ggf. Salben, eine Kontrolle der Körperhaltung, ein Nachdenken über Überlastungsquellen und deren Beseitigung, rezeptfreie Entzündungshemmer und Schmerz- sowie Hausmittel können hilfreich sein. Das zeitnahe Aufsuchen eines Behandlers ist ebenso wichtig, um nichts zu verschleppen.

6. Muss man alle Schulterverletzungen operieren ?


Nein. Viele einfache Schulterverletzungen, wie
Prellungen, Blutergüsse und Zerrungen heilen spontan. Im Alltag ist es einfach schwierig in den ersten Tagen und Wochen zwischen solchen einfachen Verletzungen und ausgeprägteren Folgen zu unterscheiden. Das ist normal und deshalb sollte man nach einer Verletzung, wenn die hartnäckiger ist, einen Arzt des Vertrauens aufsuchen.

7. Welche Risiken haben Schulteroperationen ?


Es gelten die allgemeinen Operationsrisiken der Thrombose, Embolie, Blutung, Infektion, Wundheilungsstörung, Gefäß- und oder Nervenschäden. Spezielle OP-Risiken sind je nach Eingriff unterschiedlich: Z.B. kann es zu einer Schultersteife kommen, wenn das Gelenk über einige Wochen nach einer Sehnennaht oder Stabilisierungsoperation ruhig gestellt werden muss. Dem wirkt man beispielsweise mit Physiotherapie entgegen.

8. Mein Bizeps ist entzündet - was ist die Ursache und was kann ich tun ?


Betroffen ist an der Schulter der obere Anteil vom Bizepsmuskel, und zwar der Teil, welcher im Gelenk verläuft. Man nennt das auch die lange
Bizepssehne. Oft ist sie im Tunnel unter dem Schulterdach oder in der deren Abgangsregion, in der knöchernen Gleitrinne, vorne am Oberarmkopf betroffen. Es kann daran liegen, dass Überlastungen stattgefunden, und zwar durch einseitige Bewegungen, neue Bewegungen oder zuviele Bewegungen. Solche Bewegungen betreffen das Heben von Lasten ( z.B. Gewichte beim Kraftsport ) oder falsche Techniken. Auch eine Enge im Tunnel unter dem Schulterdach kann zur sog. Tendinitis der langen Bizepssehne führen. Das Einhalten einer Pause, Schmerzmittel und Entzündungshemmer, eine Verbesserung der Technik ( im jeweiligen Sport ), Physiotherapie uvm. Tragen zur Linderung und Beseitigung der Schmerzprobleme bei.

9. Wieviele Cortisonspritzen verträgt meine Schulter ?


Es gibt dahingehend keine Regel. Im Allgemeinen werde zunächst 1-3 Spritzen in die jeweilige Problemregion verabreicht, und zwar - je nach Akutheitsgrad im Abstand einer Tagen oder weniger Wochen. Schlägt eine solche Behandlung überhaupt nicht kann, kann man davon ausgehen, dass weitere Spritzen keinen Sinn machen. Schlagen solche Spritzen ( Infiltrationen ) an, kann man davon ausgehen, dass es sich lohnt sie mehrmonatlich ( z.B. viertel- oder halbjährlich ) u.U. zu wiederholen. Es verhält sich leider so, dass nicht jeder Patient gleich gut und immer reproduzierbar auf solche Spritzen reagiert.

10. Was sind "Nahtanker" ?


Nahtanker sind kleine Schrauben, Knöpfe oder Vlies, die z.B. aus Titan, Edelstahl oder bioverträglichen sterilen Kunststoffen bestehen. Man verwendet sie an der Schulter, um abgerissene Sehnen zu fixieren ( beim
Rotatorenmanschettenriss ) oder eine abgerissene Knorpellippe ( Labrum oder Limbus glenoidalis ) bei der Schulterausrenkung ( Schulterluxation bzw. Schulterinstabilität ).


Update


Medizinische Gutachten können bei Schulterproblemen und Schulterverletzungen in unterschiedlichem Zusammenhang notwendig werden. Je nach Gebiet sind sie Fragestellungen und Vorgaben für einen Sachverständigen sehr unterschiedlich. Man unterscheidet:
Private Unfallversicherungen: Hier geht es vor allem darum Folgen von Verletzungen einzuschätzen. Ob sie sie ursächlich entstanden sind, wie umfangreich sie sind und, ob z.B. vorübergehend oder als Dauerschäden vorhanden sind. Das betrifft z.B. Zustände nach Rissen der Rotatorenmanschette, Schultereckgelenksprengungen und Ausrenkungen / Instabilitäten der Schulter. In der privaten Unfallversicherung spielen zur Beurteilung der Fragestellungen der im Einzelfall abgeschlossenen Versicherungsvertrag und die sog. Abgeschlossenen bzw. aktuell gültige AUB eine große Rolle - als Vorgabe für den Gutachter.
Gesetzliche Unfallversicherung: Auch hier geht es um die Erfassung von Unfallfolgen, deren Ursächlichkeit und die Einschätzung des Ausmaßes solcher Verletzungsfolgen.
Gesetzliche Rentenversicherungen: Die Begutachtung von Zuständen, dessen, was jemand noch in der Lage ist, im Beruf zu leisten oder nicht mehr zu leisten und wie ausgeprägt und dauerhaft es der Fall, steht hier im Vordergrund.
Private Rentenversicherung: Die Fragestellungen sind ähnlich, wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung, aber der Beurteilungsrahmen stark von der im Einzelfall abgeschlossenen Versicherung abhängig.
Versorgungsämter: Nach den Vorgaben in Form der sog. "Anhaltspunkte" wird eine Zustandsbegutachtung von den sog. Versorgungs- oder Landratsämtern vorgenommen und ein Grad der Behinderung, als Einzel- und Gesamt Grad der Behinderung ( sog. GdB ) von der behördliche Stelle nach Aktenlage und vereinzelt nach Untersuchung - festgelegt. Auch sind u.U. Die sog. Nachteilsausgleiche, wie G oder aG ( Gehbehinderungen, u.a. ) zu beurteilen.
Gerichtsgutachten
Es spielt hier ein große Rolle, wo ( in welchem Rechtsgebiet )der Rechtsstreit anhängig ist, also ob es um strittige Sachverhalte der privaten Unfallversicherungen geht oder bei Haftpflichtversicherern (
Haftpflichtgutachten ). Die Rahmenbedingungen und Fragestellungen sind für eine medizinischen Gutachter hier jeweils andere und wiederum völlig anders z.B. bei Arzthaftpflichtgutachten oder oder Sozialgerichtsgutachten.
Inhaltlich und ganz allgemein medizinisch sind oft
Themen um Rotatorenmanschettenrisse, Oberarmkopfbrüche, Schultereckgelenksprengungen, Verschleiß oder Instabilitäten, SLAP-Läsionen, Schultersteifen und der sog. Bone bruise ( Knochenquetschung ) am Schultergelenk von gutachterlichen Fragestellungen betroffen betroffen.


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